Anforderungen an eine Fenstermontage

 

 

An eine Fenstermontage, die fachgerecht und förderfähig durchgeführt werden soll, werden viele Anforderungen gestellt. Regelwerke, welche die Grundlage für eine fachgerechte Fenstermontage bilden, sind die Vorgaben und Normen der EnEV (Energieeinsparverordnung), DIN 18355 und DIN 4108.

 

 

 

   Fenstermontage nach Stand der Technik

 

 

Für die 3 Montageebenen innen, Mitte und außen gelten grundsätzlich folgende Maßgaben:

·   innere Abdichtung trennt Raum- und Aussenklima und muss dampfdiffusionsdicht ausgeführt sein.

 

·   mittlere Abdichtung zwischen Fensterrahmen und Hauswand muss vollständig mit wärmedämmendem Material ausgefüllt werden.

 

·   äußere Abdichtung dient als Wetterschutzebene und ist dauerhaft schlagregendicht und gleichzeitig dampfdiffusionsoffen auszuführen.

 

Möglichkeiten zur Abdichtung der genannten Montageebenen:

Die innere Abdichtung kann mittels dampfdichter Folie oder wie häufig im Altbau mit dauerelastischem Material abgedichtet werden.

Die mittlere Abdichtung wird mit 1-Komponenten-PU Schaum, oder mit vorkomprimiertem Dichtungsband ausgefüllt.

Die äußere Abdichtung kann sowohl mit vorkomprimiertem Dichtungsband, dampfdiffusionsoffener Folie als auch mit dauerelastischem Material erfolgen.

Die Abdichtung der Fenster stellt einen wichtigen und wirksamen Schutz vor Baufolgeschäden dar. Fenster müssen nach den heutigen Richtlinien (Stand der Technik) immer abgedichtet werden. Dabei gilt der Grundsatz:

                                                 

                                             innen dichter als außen!